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Torwartschule
Am Tannenbuckel
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Wir freuen uns, dass wir Ihnen auf unserer neuen Homepage viele Informationen zu unserem Torwartcamp zur Verfügung stellen können.

 

 

Aufbaubereich

Aufbaubereich
(D- und C-Junioren, U12-U15 Jugend)


Technik:

In diesem Alter spricht man oft auch von dem „Goldenen Lernalter“. Sowohl in motorischer Hinsicht als auch von der Auffassungsgabe her, müssen hier intensive Trainingsreize gerade im technischen und koordinativen Bereich gesetzt werden. Aufbauend auf den ersten Grundlagen im F-/E-Jugendbereich sollten die torwart- spezifischen Abläufe und Automatismen detailliert trainiert werden und vor allen Dingen in hohem Maße wiederholt werden. Der Torhüter sollte hierbei zumindest zwei bis dreimal in der Woche durch ein individuelles Torwarttraining geschult werden.

Besonders empfehlenswert sind hierbei Übungen, die ich als Kombinationsübungen bezeichnen möchte und die insbesondere bei einer zeitlich begrenzten Einheit vielseitiges Training ermöglichen. Bei dieser Übungsmethode soll versucht werden, mehrere Trainingsinhalte so miteinander zu kombinieren, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern wechselseitig ergänzen. So hat es sich beispielsweise sehr bewährt, Übungen der Grundtechnik mit Koordinationsübungen zu verbinden (z.B. Aufnahme eines flachen Schusses nach vorherigem Hütchenparcours etc.) oder schon in das Aufwärmprogramm Übungen mit dem Ball einzubauen.


Taktik:

Hier sollte nun immer verstärkter das Herauslaufen des Torwarts, speziell bei Flanken in den Strafraum und bei 1gegen1-Situationen, trainiert werden. Hierbei ist besonders wichtig, dass der Torhüter lernt, klare Entscheidungen zu treffen und 100% dahinter zu stehen. Es ist immer wieder zu beobachten, dass Torhüter bei vielen Steilpässen oder Flanken in den Strafraum große Unsicherheit zeigen, heraus zu laufen oder auf der Torlinie zu bleiben, weil sie keine klaren Verhaltensentscheidungen treffen. Meistens verstarren sie dann irgendwo zwischen beiden Möglichkeiten und müssen dann mit ansehen, wie leicht der Angreifer den Ball in das Tor schieben kann.

Besonders aus psychologischer Sicht muss der Torwart hier geschult werden, da er Mut und Verantwortung für eigene Entscheidungen auf dem Platz übernehmen muss und dieses in einem Bruchteil von Sekunden. Entweder trifft er die Entscheidung auf der Torlinie zu bleiben, um mit einer Reaktion den Ball abzuwehren oder aber er verlässt die Linie, um den Ball abzufangen.
Alle Möglichkeiten die dazwischen liegen führen fast immer zu einem Gegentreffer, da der Keeper sich nicht eindeutig auf ein Verhalten vorbereitet und einstellt. Bei den Situationen, wo der Torwart in eine 1gegen1-Situation mit dem Angreifer gerät, muss insbesondere das sogenannte „Stehenbleiben“ trainiert werden.
Hiermit ist gemeint, dass es der Torhüter dem Angreifer so schwer wie möglich macht, an ihm vorbei zu kommen und ihm nicht durch zu frühes Hinfallen die Chance zu geben, den Torwart zu verladen oder ihn zu täuschen.


Kondition:

Hier sollte mit den oben genannten Übungen, z.B. mit dem Seilchen, zur Koordination und Schnellkraft in größerem Umfang als im Grundlagenbereich weiter gearbeitet werden, um diese vertieft fortzusetzen. In Ansätzen sollte nun hierbei auch in dosierter Weise an der Sprungkraft gearbeitet werden, doch liegt der Schwerpunkt eindeutig noch bei der Koordination.

Für sehr wichtig halte ich zudem die Einführung von altersgerechten Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Dies soll zum einen dazu führen, dass die Grundlage für intensiveres Training der Rumpfmuskulatur im Leistungsbereich gelegt werden soll und zum anderen dem Ziel dient, ein gelenk- und knochenschützendes Muskelkorsett zu entwickeln. Es ist deswegen auch äußerst wichtig, weil alle Bewegungen des menschlichen Körpers, die etwas mit Schnellkraft zu tun haben, ihren Kraftmittelpunkt in der Rumpfmuskulatur haben und die Übungen häufig auftretenden Rückenbeschwerden im fortgeschrittenen Jugend- und Erwachsenenalter damit präventiv entgegenwirken.


Psyche:

Vieles ist oben schon angeführt worden, wie z.B. die Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstvertrauens, um eigene Entscheidungen auf und neben dem Platz treffen zu können und Ängste bei bestimmten Spielsituationen abzubauen.

Bewährt hat sich hierbei die Einführung eines mentalen Trainings, das zwar nicht zur Meditation ausarten sollte, jedoch jedem Spieler für ein paar Minuten die Chance gibt, in sich zu gehen, um dort zu einer inneren Ruhe und natürlichen Sicherheit zu finden. Nach mehrmaligem Üben vor dem Training und zu Hause, wird dieses kleine Hilfsmittel zu einem wichtigen und nützlichen Instrument bei der Konzentration auf das Training, einem Spiel oder auch einer Prüfung in der Schule.

Bei den etwas jüngeren Torleuten dient es mehr zur Entspannung und Beruhigung und bei den etwas älteren Keepern dient es vorwiegend der Konzentration und Einstimmung auf den Wettkampf. Nur ein Torwart, der innerlich ausgeglichen und sicher ist, kann auch auf dem Platz in dieser Verfassung auftreten und nach außen hin ein selbstbewusstes und mutiges Spiel an den Tag legen.

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